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[Biomedizin] [Reitbegleithund] [Mistwürmer]

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Autorin: Tine
Der Reitbegleithund
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Solange wir auf die Entwicklung des Menschen zurückblicken,
waren Hund und Pferd stets seine treuesten Begleiter, ohne die die Entwicklung
mit Sicherheit einen ganz anderen Verlauf genommen hätte. Kein Wunder, dass in
der heutigen, oftmals hektischen Zeit viele Menschen ihre Freizeit in der Natur
mit Pferd und Hund verbringen wollen.
Pferdebesitzer sind auch häufig Hundebesitzer und was liegt
da näher als das gemeinsame Reiterlebnis mit dem vierbeinigen Freund?
Den Hund beim Ausritt mitzunehmen ist eine tolle Möglichkeit
seinem Bewegungsdrang gerecht zu werden. Dies wird nicht nur den Hund, sondern
auch seinen Besitzer sehr freuen.
Allerdings sollten einige Vorraussetzungen erfüllt sein,
bevor man den Hund zum Ausritt mitnimmt.
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Der Hund sollte ein gewisses Mindestalter erreicht haben – je nach Rasse zwischen 1 und 1,5
Jahren, weil es sonst leicht zu Muskel- Knochen- oder Gelenkschäden kommen
kann.
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Eine gute Kondition
(langsam die Ausritte ausweiten und das Tempo steigern um den Hund nicht zu
überfordern)
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Eine gute
Grundausbildung: Kommandos wie „Sitz“ , “Platz“ , “Hier“ , „Bleib“ oder
„Fuß“ (Kommando „Fuß“ im Straßenverkehr sollte auf der rechten Seite ausgeführt
werden) muss der Hund unbedingt beherrschen. Außerdem muss der Hund mit und
ohne Leine vom Pferd aus kontrollierbar sein
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Ausgeprägtes
Sozialverhalten: Bei Ausritten im Wald ist es beinahe unvermeidlich auf
Fußgänger, Fahrradfahrer, fremde Hunde oder andere Reiter zu treffen. Aus
diesem Grund muss es für den Hund selbstverständlich sein sich mit anderen
Lebewesen gut zu vertragen.
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Ausgeprägten Jagdinstinkt
sollte der Hund auf gar keinen Fall besitzen, da Jäger das Recht haben Hunde zu
erschießen, von denen sie glauben, dass sie wildern.
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Ein ruhiges, gelände- und verkehrssicheres Pferd
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Pferde und Hunde verstehen sich sehr gut miteinander, wenn
man sie erstmal wohlüberlegt und geduldig miteinander bekannt macht. Natürlich gibt
es auch immer wieder mal Ausnahmen, von denen ich bisher aber nur gehört habe.
Wie wichtig es ist ein ruhiges, gelassenes Pferd zu haben zeigt sich, wenn der Hund aus irgendwelchen Gründen mal angeleint werden muss.Ist das Pferd ruhig, kann der Hund an der Pferdeschulter „Männchen“ machen, um
ihn anzuleinen. Ist der Hund allerdings zu klein (wie mein Hund) muss man eben
dazu absteigen.
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In manchen Bundesländern gibt es die Leinenpflicht, die vom
Jagdgesetz des jeweiligen Bundeslandes abhängt. Bitte erkundigt euch vorab über
die Bestimmungen des Bundeslandes (z.B. Landeswaldgesetz)
Die Straßenverkehrsordnung sollte dem Reiter normalerweise
schon vor dem Ausreiten mit dem Hund bekannt sein.
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So, wenn nun alle Vorraussetzungen erfüllt sind, steht dem entspannten, stressfreien Ausritt nichts mehr im Wege.
Viel Spaß!
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